Hohe Pegelstände und anhaltende Regenfälle hielten Rettungskräfte in Atem

Direkt zu Beginn des neuen Jahres wurden die Rettungskräfte in der Gemeinde Schmelz sowie im gesamten Saarland vor große Herausforderungen gestellt.

Anhaltende Regenfälle ließen die Pegel der Prims und ihrer Nebenflüsse stetig steigen. Bereits am Silvestertag wurde die Hochwasserlage in der Gemeinde Schmelz durch die Feuerwehr beobachtet sowie erste vorbereitende Maßnahmen getroffen. Die Lage wurde ständig durch Erkunder beobachtet, um bei Bedarf schnellstmöglich reagieren zu können.

Am darauf folgenden Dienstag begann dann in der Gemeinde Schmelz die Abfüllung von Sandsäcken für die Landkreise Saarlouis und St. Wendel. Insgesamt 8.500 Stück wurden in den folgenden 48 Stunden befüllt und verteilt bzw. verbaut. Dabei wurden die Uferbereiche der Bäche und der Prims mit Sandsäcken gesichert und stabilisiert, diese aber auch an Anwesen im Bereich der Ambetstraße und der Talstraße sowie in Schattertriesch verteilt.

Einsatzschwerpunkte entstanden insbesondere im Zentrum von Schmelz und in Schattertriesch, wo Anwesen mit Sandsäcken gesichert und Keller leer gepumpt werden mussten.

Übertretende Ufer führten zu Straßensperrungen in der Ambetstraße, der Hüttenstraße, der Verbindung zwischen Fichtenstraße und Fischerstraße sowie der L145 Schattertriesch Richtung Limbach.

Am Mittwochnachmittag kam es dann zu einem Hangrutsch in der Goldbacher Straße, der im ersten Schritt durch die Feuerwehr sowie den Bauhof der Gemeinde Schmelz gesichert wurde und in den folgenden Tagen durch Fachfirmen abgetragen und die Stützmauer wiedererrichtet wurde.

Beim Betrieb der Sandsackfüllanlage aber auch beim Transport der Sandsäcke, dem auspumpen von Kellern und durch die zur Verfügung Stellung eines Einsatzleitfahrzeuges wurde Schmelz durch die Feuerwehr der Stadt Lebach unterstützt.

„Die Starkregen- und Hochwasserereignisse der vergangenen Jahre habe uns alle sensibilisiert.“, so Bürgermeister Wolfram Lang. „Die frühzeitige Planung und ständige Kontrolle der Lage hat es uns ermöglicht, größere Schäden zu verhindern. Mein Dank gilt allen Rettungskräften und Helfenden, die an diesen Tagen im Einsatz waren. Insbesondere den über 80 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Schmelz sowie dem DRK, dass mit 20 Helfenden für die Versorgung der Rettungskräfte mit Essen und Getränken sorgte.“

​​​​​​​Fotos: DRK Kreisverband Saarlouis

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