Grossbrand Huettersdorf 7741Erneut war die Schmelzer Feuerwehr mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften über Stunden im Löscheinsatz.

Gegen 22.30 Uhr wurde der Brand von rund 200 Strohballen in unmittelbarer Nähe einer Halle am Ende der Höchststraße gemeldet. Bereits gegen 21 Uhr musste die Schmelzer Wehr zum Brand eines Gartenhauses in die Körpricher Straße ausrücken.

Kaum war dieses Feuer gelöscht, lief der nächste Alarm ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein großes mit Holzscheiden eingefasstes Strohballenlager lichterloh in Flammen. Meterhoch loderten die Flammen aus dem mächtigen Strohberg. Obwohl die Schmelzer Wehr mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften den Brand bekämpfte, dauerte es lange Stunden bis der Brand endgültig gelöscht war. Tanker pendelten permanent zwischen Brandort und Wasserentnahmestellen hin und her. In aller Eile war zudem eine über   ein Kilometer lange Wasserversorgung per Schlauchverbindungen aufgebaut werden. Auch das DRK war im Einsatz. Zwar wurden weder Menschen noch Tiere verletzt, aber die Sanitätskräfte   organisierten die Versorgung der Feuerwehrleute an der Einsatzstelle mit Getränken.

Nachdem in der vergangenen Woche die ehemalige Notkirche in Primsweiler abbrannte, zudem noch während der Löscharbeiten ein Strohballenlager unmittelbar neben einem Kuhstall   in Flammen aufging, wird auch in Hüttersdorf bei beiden Bränden am Mittwochabend vorsätzliche Brandstiftung   befürchtet. Noch während der Löscharbeiten nahm die Polizei ihre Ermittlungsarbeiten auf.

Rup/ Foto: Rolf Ruppenthal/ 17. Aug. 2016

   
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